Neues Jahr, neues Glück
dear diary

Neues Jahr, neues Glück – Willkommen 2020

Sorry, ich bin einen Tag zu spät.

Ich bin aber noch irgendwie im Urlaubsmodus und noch nicht wieder ganz umgestellt. Irgendwie will ich das gerade auch nicht. Keine Ahnung wieso das so ist. Liegt vielleicht daran, dass mein neues Jahr nicht so gestartet ist, wie ich mir das erhofft habe. Eigentlich war es nur eine Kleinigkeit, aber eben diese Kleinigkeiten ziehen mich dann doch noch runter. Aber trotz allem denke ich positiv und sage: Neues Jahr, neues Glück. 😉🍀

Wie habt ihr denn Weihnachten und Silvester überstanden?

Ich war ja voll in Weihnachtsstimmung, aber meine Family war da anderer Meinung. Einen Tag vor Heiligabend war es, glaube ich, da meinten sie sie wären so gar nicht in Weihnachtsstimmung. Ja ist ja klar. Es ist immer so, wenn ich nicht in Stimmung bin, sind es die anderen und umgekehrt. Trotz allem haben wir ein paar schöne Tage verbracht. Gut gegessen – die Waage hat sich heute dafür gerächt. 🙈 Ich habe die Stimmung der anderen ignoriert, bis Silvester, da konnte ich nicht anders.

Wie bereits gesagt,

keiner hatte Lust überhaupt Silvester zu feiern. So kam es wie es kommen musste und mein Töchterlein, hat dann gegen zwei oder drei Uhr rumgezickt, nur weil sie nicht die Antwort bekam, die sie wollte. Ich habe sie dann ins Bett gebracht und meinen Kommentar zu diesem Verhalten abgegeben. Nicht aufregen dachte ich, neues Jahr, neues Glück. 🍀

Erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt nicht wahr.

Ja so kam es wie es kommen musste und meine Tochter lies sich kaum blicken und verkroch sich, die ganze Zeit in ihrem Zimmer. Nichts war mehr mit Familienzeit. Vielleicht haltet ihr mich für verrückt, aber Familienzeit ist mir schon wichtig. Es regt mich schon auf, dass mein Sohn so gut wie nie da ist. Dann war meine Tochter auch nicht da. Das zog mich richtig runter. Ich wollte aber auch nicht nachgeben. Denn sie meint, sie könne ihre ständig wechselnden Launen immer auf die Pubertät oder ihre Tage schieben. Nein, nicht mit mir. Ich solle mich doch ändern und nicht immer nachgeben und sagen was ich denke. Eben neues Jahr, neues Glück.

Nach zwei Tagen des Ignorierens war ich es denn leid.

Zuvor hatte ich via Handy noch Aufgaben verteilt. Ja ich weiß klingt traurig, aber darüber erreicht man sie. Als sie diese dann fertig hatten, haben wir kontrolliert und weiter kam nichts. Sie wollte nicht mal ihr W-Lan wiederhaben. Bitte was? Da ich es wirklich leid war, dass jeder nur für sich lebt, ging ich in ihr Zimmer und fragte, ob sie das so schön findet, wie das gerade hier läuft? Nein natürlich nicht. Warum sagt sie dann nichts? Weil sie dachte, wir wären böse. Bitte was? Was wird denn aus meinem Spruch: Neues Jahr, neues Glück?

Ich soll lernen zu sagen was ich denke und fühle.

Genau das, predige ich auch den Kindern. Sagt was ihr wollt und verstellt euch um Gottes Willen nicht für andere. Sage ich immer wieder, damit es ihnen nicht so ergeht wie mir. Was passiert, sie tun es nicht. Unglaublich. Gott sei Dank ist alles wieder gut und wir haben uns alle wieder lieb. Außer das sämtliche Haushaltsgeräte nach und nach, den Geist aufgeben. Erst die Minna (Geschirrspüler), dann der Trockner und jetzt auch noch die Waschmaschine. Der ganze Hauswirtschaftsraum, stand unter Wasser. Vom Raclette wurde ich beschossen und hatte eine schöne Brandblase, die aber wieder gut verheilt und das auch ohne Schmerzen.

So endete mein Jahr 2019,

mit ein wenig Drama und 2020 begann mit ein wenig Drama. Toll oder? Menschen wie ich, die ständig denken und ständig negative Gedanken haben, würden das jetzt für ein schlechtes Omen für 2020 halten. Da kann ich nur froh sein, dass ich mich davon nicht auch noch runterziehen lasse.

Denn neues Jahr, neues Glück. 🍀

Dieser Satz klingt für mich sehr hoffnungsvoll. Tatsächlich bin ich dem neuen Jahr gegenüber sehr positiv eingestellt. Ich habe viele Dinge vor und hoffe die auch umsetzen zu können. Dazu möchte ich mir noch einige Dinge aneignen. Dieses braucht noch ein wenig Zeit und Geduld. Ich will mich aber nicht mehr zu sehr stressen oder mich unter Druck setzen. Das ist nicht förderlich und das habe ich begriffen.

2019 will ich einfach nur hinter mir lassen.

Mit einen lachenden und mit einem weinenden Auge. Es ist viel passiert im letzten Jahr. Mir ist einiges klar geworden. Ich möchte nicht behaupten, ich wäre geheilt. Um Gottes Willen nein, da liegt noch einiges vor mir. Es ist mir aber klar geworden, dass wenn ich den Druck, der auf mir lastet nicht los werde, ich nicht gesund werde. Diesen Druck konnte ich von mir nehmen, zum größten Teil zumindest. Neues Jahr, neues Glück 😉

Welchen Druck ich meine?

Na den kennt ihr bestimmt alle oder die meisten zumindest. Ich rede von dem finanziellen Druck. Sooft lese ich von Menschen, die sich dermaßen unter Druck setzen gesund werden zu müssen, weil es finanziell nicht geht. Das Problem ist nur, dass dieser Druck absolut nicht hilft. Im Gegenteil, dieser Druck macht es wie ich finde, nur noch schlimmer. Bei mir war es so.

Jeder Arztbesuch,

jeder Therapietermin, jeder Tag, jede Woche die verging, erhöhten diesen Druck. Ich muss doch endlich mal wieder gesund werden, sagte ich mir immer. Das kann doch nicht so weiter gehen, du bist schon so lange zu Hause. Was soll denn werden, wenn kein Geld mehr kommt und was sollen denn die Leute von dir denken. So oder so ähnlich redete ich mir das immer wieder ein. Ich dachte sogar, dass meine Family auch so denkt. Manchmal erwische ich mich auch jetzt noch dabei, aber nein – neues Jahr, neues Glück.

Nein im Ernst, mir fiel es schwer diesen Druck loszuwerden.

Extrem schwer. Ich habe mir ständig Sorgen um die Finanzen gemacht. Was passiert mit dem Haus? Die Kinder haben Klassenfahrten, sie brauchen Klamotten, Taschengeld und so weiter und so weiter. Einige von euch kennen das bestimmt. Viele Menschen heutzutage verbergen das ja immer gerne, verstellen sich und geben sich so, wie es andere wollen. Oder eben wie es die Gesellschaft vorgibt. Ich denke aber, es gibt einige die mich verstehen und wissen wovon ich rede. Diese ständigen Sorgen, dieser ständige Druck. Nach meinen  MDK Termin  letztes Jahr, war ich aber so fertig mit der Welt, dass ich dachte: “Ihr könnt mich alle mal.“ Ich will das alles nicht mehr, keinen Arzt mehr, keine Therapie mehr, kein MDK, keine Krankenkasse, keine Klinik, eben gar nichts.

Es war einfach alles zu viel

und umso mehr Druck von denen kam, umso schlechter ging es mir. Am liebsten wollte ich alles hinschmeißen und dann kamen sie aber wieder. Die bösen Gedanken. Du musst an das Haus und die Kinder denken. Da kannst du nicht so egoistisch sein und nur an dich denken. Dann geht es den anderen schlecht und sind böse auf dich. Her Gott, hört das jemals auf? Ja ihr Lieben, tut es. Allerdings nur, wenn ihr einen Partner habt, der voll und ganz hinter dir/euch und deiner Krankheit steht. Nur so kann es funktionieren.

Was habe ich gemacht?

Ich habe mir eine Nacht um die Ohren geschlagen und unsere Finanzen auseinandergenommen.  In dieser Nacht fragte ich mich dann immer häufiger: „Warum machst du dir so ein Druck?“ Glaubt mir, ich habe wirklich alles auseinandergenommen. Gerechnet, geprüft, nichts schön geschummelt oder schöngeredet.

Dann…

hat es Plumps gemacht. Als wäre ein riesiger Steinbruch in mir zusammengekracht. Ich hatte nämlich festgestellt, dass wir klarkommen würden und ich sagen könnte: „Ihr könnt mich alle mal.“ Es wird an ein paar Monaten nicht einfach, aber wir würden es schaffen. Wir müssten nicht hungern, das Haus und alle anderen Rechnungen können bezahlt werden und die Kinder können an den Klassenfahrten teilnehmen. Es wäre zwar dieses Jahr kein Urlaub drin, aber ich kann mir die Freiheit nehmen und sagen, ich nehme mir so viel Zeit wie ich brauche.

Wenn wir mal ehrlich sind,

ist die Gesundheit auch wichtiger. Es gibt zwar viele Menschen, die das immer predigen, aber sich nicht dranhalten. Da ist Geld eben wichtiger. Klar ist Geld wichtig, aber was bringt mir ein Haufen Geld auf dem Konto, wenn ich nichts mehr davon habe. Wenn ich es horte, bis ich irgendwann die Zeit dazu habe, es auszugeben. Schwachsinn, am Ende arbeiten wir uns alle zu Tode und habe nichts mehr davon.

Wir sind wichtig.
Ich bin wichtig.

Also neues Jahr, neues Glück, das wünsche ich Euch von ganzem Herzen.

Es ist noch nicht alles toll. Ich kann immer noch nicht alleine einkaufen. Böse, negative Gedanken und auch zu viele Gedanken schleichen sich noch immer in meinen Kopf. Gerade wenn nicht alles läuft und hier Zickenalarm ist, oder mein Mann mal schlecht drauf ist oder Haushaltsgeräte kaputt gehen. 🙈😱 Die letzten Tage schlafe ich auch wieder sehr schlecht. Bin also momentan jeden Tag hundemüde und quäle mich durch den Tag.

Mein Wunsch für 2020 ist,

dass ich weiter an mir arbeite, nicht aufgebe und positiv denke. Das ich wieder mehr Sport mache 🙈, mich gesünder ernähre, weniger rauche. Ich möchte die Wochen gut überstehen, wo meine Kinder ausgeflogen sind und auch die Woche wo mein Mann nicht da ist. Das macht mir schon ein wenig Angst, aber ich denke positiv. Ich wünsche mir, dass mir meine Leser/innen treu bleiben und das noch viele dazu kommen. Das ich meine vielen Ideen im Kopf umsetzen kann und noch weiterhin viele Ideen habe. Außerdem und das ist ganz wichtig für mich, dass mein Sohn seinen Abschluss schafft und eine Lehrstelle bekommt.

Euch wünsche ich, dass all das, was ihr euch wünscht so klappt, wie ihr Euch das vorstellt. 🍀

Es steht viel an, also legen wir los – neues Jahr, neues Glück 🍀

Ich freue mich über neue Leser und neue Kommentare. Ihr findet mich auch bei vielen Social Media Seiten. Also folgt mir und schreibt mir und lasst uns ein gutes 2020 haben. 😘❤😍

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.