Mein Start in den Mai
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Mein Start in den Mai 2020

Diesen Satz muss man sich doch echt nochmal in Ruhe sagen.

Es ist ernsthaft schon wieder Mai. War es nicht gerade erst Januar und wir haben erstmal das Wort Corona oder Covid-19 gehört oder Buschbrände in Australien, die durch Corona fast in Versunkenheit geraten sind. Jetzt ist schon wieder Mai, fast ein halbes Jahr schon wieder rum. Ich fasse es nicht, wie schnell die Zeit vergeht. Wenn ich mich richtig erinnere, waren wir letztes Jahr um diese Zeit mit dem Pool Bau fertig und konnten ihn schon genießen. Heute übelst kalt, an Poolwetter gerade gar nicht zu denken. Mein Start in den Mai, dieses Jahr eher mäßig.

Ja ist komisch,

ich habe so viele Ideen, will so viel machen und gefühlt habe ich noch nichts geschafft. Klingt jetzt vielleicht nach Ausrede und auch wenn es mich absolut nicht stört, aber durch die Kinder, die ja doch schon ne Weile zu Hause sind, lass ich mich wohl doch ein wenig ausbremsen. Naja was heißt ausbremsen.

Ist irgendwie das falsche Wort,

ständig sitzen wir ja und machen irgendwelche Hausaufgaben oder lernen für die Abschlussprüfungen. Boah Leute, habe ich schon gesagt, dass ich drei Kreuze mache, wenn diese blöde Matheprüfung endlich überstanden ist?! Nee, ich mach nicht nur drei Kreuze ich mach ne Party. Aber ja, ich glaube ich schreibe darüber in fast jedem Beitrag. Es tut mir leid, aber diese Woche sind endlich die schriftlichen Prüfungen und dann gebe ich endlich Ruhe hoffe ich. Mein Start in den Mai, mit Prüfungen.

Viele von Euch da draußen

haben ja auch Kinder, bestimmt auch welche die jetzt Prüfungen haben oder hatten. Macht euch das auch so fertig? Ich meine mein Kopf ist ständig am Rattern. Erst habe ich gesagt, ich mache mir keine Sorgen. Deutsch und Englisch schafft er sicher. Heute war dann, Deutschprüfung und meine Engelchen und Teufelchen auf meinen Schultern, streiten sich den ganzen Tag. Was wenn er die verhauen hat und ich es nicht ernst genug genommen habe? Das ist so nervig.

 Dann sitzen wir jetzt wieder

und lernen für Freitag Matheprüfung. Ich bin ja jetzt schon fix und fertig. Mein Kopf macht mich wahnsinnig, ich habe tierische Angst, dass er es nicht schafft. Ja ich weiß, er es kann, wenn er will und es verstanden hat. Durch Corona aber, war nicht viel mit Schule und das meiste hat er durch mich gelernt und geübt in dieser Zeit. Da kreisen meine Gedanken wieder die ganze Zeit.

Was wenn ich nicht genug getan habe?

Ich zu doof war/bin ihm alles richtig zu erklären? Wenn er wegen mir durchfällt? Es hört nicht auf, obwohl ich weiß, dass ich nicht mehr tun kann. Wir üben und machen und tun, er braucht nur 6 Punkte mehr als in der Vorprüfung. Aber schafft er das? Ich habe wirklich Angst und ich werde bis ich das Ergebnis weiß, bestimmt auch keine Ruhe finden.

Mein Start in den Mai

ist von daher eher nicht so schön. Letzte Woche war ja so schönes Wetter und ich war mit meiner Tochter im Garten. Ich habe Rasen gemäht und sie hat ein wenig die Erdbeeren gemacht. Gott bewahre, dass sie sich überarbeitet. Sie überhaupt mit raus zu kriegen, war schon eine Kunst. Ist das bei euren Kids auch so? Meine sind einfach keine Gartenkinder. Ich fand das damals toll, Garten, draußen spielen und auch von den Beeten naschen. Heutzutage die Kinder, haben da kein Bock mehr drauf. Am nächsten Tag wollte ich wieder raus, weil ich es toll fand. Das Wetter war super und wenn man erstmal in Gange ist, macht es mir immer Spaß. Ich habe vertikutiert und sie zusammen geharkt. Ja ich weiß, was spät, aber ich bin dieses Jahr eben im Garten spät dran.

Ich genieße das

und habe auch gern jemanden mit mir draußen. Alleine macht nicht so einen Spaß, aber selbst, wenn ich alleine bin, entspannt mich Gartenarbeit auch ungemein und mir kommen wieder 1000 neue Ideen in den Sinn. Ich will zum Beispiel unser Grundstück komplett dicht machen. Dafür brauche ich aber meinen Mann, wir müssten Bäume umsetzen und jetzt ist das Wetter wieder so scheiße. Ob er das vielleicht so heraufbeschwört? Naja die Sonne kommt ja die Tage wieder raus, vielleicht können wir uns erraffen. Anfangen möchte ich schon super gern damit, aber da kommen gleich wieder meine Gedanken: “Du musst noch Mathe lernen, du hast keine Zeit für den Garten.“ Seht ihr, dass nervt. Muss ich mal sehen wie ich das organisiere. Mein Start in den Mai mit gewissen Anlaufschwierigkeiten.

So, ich habe gerade meinen Mann ins Bett gebracht

und habe ihm noch von meinem Dilemma berichtet. Er sagte, ich soll mir nicht so einen Stress schon wieder machen. Die Prüfungen gehen vor und alles andere können wir auch danach noch in Angriff nehmen. Puh, für den Moment fühle ich mich besser.  Ja, ich kann nichts dafür, wenn ich so viele Ideen im Kopf habe, will ich sie auch machen. Aber wenn ich mir wieder zu viel Stress mache und mich unter Druck setze ist das für mich nicht gut. Also Piano Ines.

Nichts desto trotz,

hatten wir am Wochenende auch schöne Momente. Bei Instagram habe ich es schon gepostet, aber ich schreibe es dennoch. Es war so süß. Als ich am Samstagmorgen raus zum rauchen wollte, entdeckte ich zwei kleine Babykatzen auf unserer Terrasse. Ich war hin und weg, aber im gleichen Moment dachte ich, oh Gott wenn das mein Mann sieht. Als dann alle ausgeschlafen hatten, wollten sie die Kleinen natürlich sehen. Man glaubt es kaum, aber mein Mann kann mich doch noch immer wieder überraschen. Er fing an eine Schüssel zu suchen und wollte Milch hinstellen. Da musste ich ihn aber bremsen und ihm sagen, dass sie besser keine Milch kriegen, wenn dann nur Wasser. Zumindest die Mama, die Kleinen kriegen ja noch von ihr. Abends wollten wir noch grillen und die ganze Family war hin und weg, von den kleinen, süßen Katzen. Zuckersüß, mein Start in den Mai.

Ständig wollte irgendwer gucken

und ich konnte auch noch ein paar Fotos machen. Am liebsten hätten wir sie auf den Arm genommen und sie geknuddelt. Das soll man ja aber nicht. Mamakatze hat sich auch die ganze Zeit, in der wir draußen waren nicht auf die Terrasse getraut. Wir sind dann extra früher rein, damit die kleinen Racker, nicht solange ohne sie sind. Irgendwann später habe ich dann nochmal geguckt und dann war sie auch wieder da. Mein Start in den Mai, war also auch voll süß und zum Knuddeln. Meine Tochter hat den Dreien sogar Namen gegeben. Voll komisch, wir sind eigentlich absolut keine Katzenmenschen, aber so kleine Babys sind voll süß, da wird sogar mein Mann weich.

Am nächsten Morgen dann,

mussten wir dann stark sein. Das klingt jetzt hart, aber wir waren alle irgendwie traurig, da die Kleinen uns um den Finger gewickelt hatten. Katzenmama hat sie woanders hingebracht. Wir konnten sie nicht finden und wir waren alle traurig, obwohl wir gesagt haben, dass es besser ist, denn so viele Katzen wollten wir nicht. Ich fand es eine super Erfahrung. Aus meiner Kindheit kenne ich das ja, ich bin vom Dorf. Für meine Kinder fand ich es eine tolle Erfahrung, auch wenn sie nur kurz war. Ich habe aber gemerkt, dass sie doch nicht nur Technik fixiert sind, sondern auch sowas toll und interessant finden. Wie gesagt, am liebsten hätte jeder eine genommen. Ich gucke noch immer jeden Tag, ob ich sie sehe, aber sie sind wohl weg. Egal, es war ein schöner Tag.

Da sieht man auch,

dass man sich an so kleinen Dingen erfreuen kann. Mein Herz auf jeden Fall, war berührt davon. Ich habe auch immer überlegt was wir machen, wenn Mama nicht mehr wiederkommt oder überfahren wird oder sowas. Man weiß es ja nicht. Ist ja eine Streunerin gewesen und ich denke die haben es eh nicht leicht und dann noch drei kleine Babys. Naja wer weiß, wo sie jetzt sind. Vielleicht sehen wir sie wieder.

Mit diesen süßen Katzenbabys

beende ich meinen heutigen Beitrag. Auch wenn er diesmal nicht sehr tiefgründig oder bewegend ist oder spannend, sollten wir uns auch ab und an vor Augen führen, dass wir auf kleine Dinge achten und sie schätzen. Uns einfach daran erfreuen und es genießen. Es muss nicht immer was Großes sein, was einen glücklich und zufrieden macht. Nein es tun auch kleine, süße, Streuner Baby Katzen.

Achtet auf die kleinen Dinge

und seid dankbar, dass es sie gibt und ihr sie erleben dürft. Ich habe es sehr genossen und wurde ein Stück weit an meine Kindheit, die auch schöne Seiten hatte erinnert. So kleine Dinge tun dem Gemüt gut. Erinnert euch immer daran, es sind nicht die großen Dinge die einen glücklich machen, sondern die vielen kleinen Dinge, auf dieser Welt, in unserem Leben, die uns glücklich machen. Vergesst das nie!

Hier habt ihr noch die Fotos der kleinen Racker:

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