dear diary,  Liebes Tagebuch...

Liebes Tagebuch… KW 39

Es ist der 24. September

und ich habe wirklich zwei anstrengende, aber auch schöne Wochen hinter mir. Schön für mein Gedankenkarussell. Wo ist denn der September schon wieder hin? An „NineEleven“ hatte ja meine kleine Große Geburtstag. Natürlich habe ich als Mama, schön Kuchen gebacken und gekocht. Wir machen es an den Geburtstagen ja immer so, dass das Geburtstagskind aussuchen kann, was gegessen und gemacht wird. Es ist eben immer doof, wenn die Geburtstage in der Woche sind.

Also hatten wir an dem Mittwoch,

die Tante und unseren besten Freund zum Kaffee eingeladen. Denn, seit die Kinder keine Omas und Opas mehr haben, finde ich persönlich, es immer doof, wenn niemand da ist. Ich kenne es ja so, dass immer die Familie an Geburtstagen da ist. Wie gesagt, es ist niemand mehr da und deshalb ist dann meist die Tante da und eben Freunde. Warum ich das mache? Naja, es ist eben schöner, wenn die Kinder noch Geschenke bekommen, außer von uns als Eltern. Sonst sind ja Oma und Opa dafür zuständig und ich kann es erstens finanziell nicht ausgleichen und zweitens sollte es auch so nicht sein. Meine Kinder sind ja meistens nicht so -ja wie sagt man das- anspruchsvoll? Ach ich weiß es nicht. Auf jeden Fall, halten sich die Wünsche in Grenzen, sag ich es mal so. 😉

Es war ein schöner Nachmittag

und leider geht die Zeit, immer sehr schnell rum. Der gewünschte Kuchen wurde regelrecht verschlungen und die Geschenke machten sie glücklich. Von der Tante gab es eine Fototapete, die sie sich gewünscht hat und von dem besten Freund gab es den heißgeliebten DM-Gutschein. Von uns gab es passend zur New York Fototapete, die New York Bettwäsche. Ein tolles Portemonnaie, welches sie sich ausgesucht hat.

Ja die Kinder werden groß,

sie wissen was sie wollen, also ist meist nicht viel Überraschung dabei. Mir ist es aber so lieber, dann bekommen sie das, was sie sich wünschen und ihnen auch gefällt. Meine Eltern haben damals ganz oft einfach Sachen gekauft, die uns nicht gefallen haben. Das war dann auch nicht so toll.

Wie macht ihr das denn?

Suchen die Kiddies sich die Geschenke selbst aus oder eher nicht?

Wie gesagt es war ein schöner Nachmittag, auch wenn ich Angst vor der Fototapete hatte. 😉 Warum? Naja die sollte ja dann so schnell wie möglich an die Wand. Ich hatte doch erst ein Zimmer renoviert. 😊 War auch alles halb so schlimm, die Tapete ist bereits verarbeitet und das Kind freut sich wahnsinnig.

Am Samstag dann,

sollte dann noch der Wii -Spieleabend stattfinden. Leider wurde die Kleine krank und lag auch bis Ende letzter Woche um. Wie das in Familien so ist, haben ja meist alle was davon. So fiel, der Große auch aus. Papa hatte auch Spätschicht, somit hatte ich einiges zu tun.Kinder bemuttern und gesund bekommen. Ein, zwei Tage dachte ich, dass ich es auch bekomme, aber das blieb Gott sei Dank aus.

Am Dienstag hatte ich noch einen Termin beim Therapeuten.

Das hieß wieder früh raus und halb verschlafen dasitzen. Ja, tut mir leid ich bin nun mal eine Nachteule. Auch wenn sie immer sagt, ich solle früher aufstehen und früher ins Bett gehen. Ich kann das aber nicht. Abends schreibe ich am Blog, da habe ich die Zeit und Ruhe. Sie meint zwar immer, ich könne das auch tagsüber tun. Am Morgen aber, bin ich noch nicht in der Stimmung und mein Kopf ist auch so trainiert, dass er dann andere Dinge tun will. Wie Haushalt und so weiter. Gegen Mittag/ frühen Nachmittag kommen dann die Kinder und dann will ich für sie da sein. Das konnte ich so lange nicht. Im Moment geht das aber und das macht mich glücklich. Also werde ich wohl eine Nachteule bleiben. 😉

Wann schreibt ihr denn am Blog?

Wie macht ihr das mit euren Kiddies?

Ich weiß, meine sind schon „groß“, aber ab und an brauchen sie auch Hilfe beim Lernen und ich will auch für sie da sein.

Da sind wir beide

(Therapeutin und ich) uns immer uneinig. Mir tut auch der Gedanke nicht gut, dass sie mir immer wieder sagt, dass ich Frühaufsteher werden muss. Es hört sich vielleicht doof an, aber ich kann das gar nicht. Denn ich habe meinen Tagesrhythmus an die Schichten meines Mannes angepasst.  Damals schon, als ich mit den Kindern noch zu Hause war. Gut, als ich noch arbeiten war musste ich auch in Schichten und habe mich dann an beide angepasst. Gerade bin ich aber zu Hause und da kann ich nicht morgens um 8 aufstehen und hier rumwirbeln, wenn mein Mann schlafen muss, weil er Nachtschicht hatte.

Meine Therapeutin sagt dazu,

ich solle dann morgens ein Buch lesen oder am Blog schreiben. Diese Aussage will aber in meinen Kopf nicht rein. Ein Buch lesen, ist für mich entspannen und entspannen tu ich mich abends. Damit ich runterkomme, zur Ruhe komme, sodass ich schlafen kann. Versteht sie nicht. Naja vielleicht ist es auch ein Denkfehler von mir.

Wie und wann entspannt ihr Euch?

Auf jeden Fall,

wäre sie diese Woche sehr stolz auf mich. Jeden Tag stehe ich zwischen acht und neun Uhr auf. Seit letzten Mittwoch war ich ja dran, die Fototapete anzubringen. Soll also heißen, ich war/bin mal wieder fleißig am Renovieren. 😉 Da ja alle krank waren, habe ich letzte Woche nicht viel geschafft, also wollte ich diese Woche alles erledigen. Ab nächster Woche sind ja auch schon wieder Ferien und mein Mann hat auch Urlaub. Da wollen wir uns nach dem ganzen Stress mal Ruhe gönnen, oder wie die Kiddies sagen „chillen“. Heute bin ich dann weitestgehend fertig geworden. Auch nur dank der Hilfe meines Mannes. Der wurde nämlich gestern von der Arbeit nach Hause geschickt, weil nichts los war und so konnte er mir schön helfen. Wir haben auch viel geschafft gestern. Wie das Ganze in fertig aussieht, seht ihr dann in einem extra Beitrag.

Aber echt,

bei dem Großen habe ich nur zwei Tage gebraucht. Jetzt waren es sieben. Auch wenn mir mal wieder alle Knochen weh tun und mein Rücken mich umbringt, geht es meiner Seele gut. Es ist erstaunlich, jedes Mal aufs Neue. Ich war jeden Tag acht bis zehn Stunden in Gange, abends fix und fertig. Meinem Kopf aber, geht es bei solchen Sachen total gut. Unser Freund findet das immer toll, wenn ich solche Sachen mache. Er sagt immer, wenn es dir dabei gut geht, einfach machen. Recht hat er ja. Anstrengend ist es aber doch. Vor allem, wenn man abends dann noch kochen muss und nicht mal eben schnell zu McDonalds oder so fahren kann. Egal, mir geht es gut und ich bin stolz darauf, wie schön es geworden ist.

Übrigens findet meine Therapeutin es immer faszinierend,

wenn ich über mich selbst sage, dass ich auf etwas stolz bin. Ja es ist schwer, aber gerade in der letzten Zeit merke ich das. Wie ich es sagen kann und es auch wirklich so meine. Ich freue mich über die Dinge die ich geschafft und gebaut habe. Dass ich die Ideen, die in meinem Kopf rumschwirrten, so umsetzen konnte wie ich mir das vorgestellt habe. Meine Tochter hatte eine Vorstellung in ihrem Kopf, was sie gerne in ihrem Zimmer hätte. Sie erzählte es mir und ich hörte zu, lies sie ausreden. Am Ende sagte ich nur zu ihr, dass die Idee schon längst in meinem Kopf ist und dass das auch so geplant ist. Manchmal ist es ganz schön gruselig, wenn zwei die gleichen Gedanken haben. Trotzdem aber auch schön, dann weiß ich das meine Ideen ihr auch gefallen. Als sie dann heute ihr fertiges Zimmer sah, hat sie sich sehr gefreut und Mama war glücklich.

Alles richtig gemacht😉

Da nehme ich dann auch die Rückenschmerzen, die Müdigkeit und den ganzen Stress in Kauf.

So der Rest der Woche, wird noch geputzt und der Beton wird endlich noch fertig gemacht. Dann habe ich das auch aus dem Kopf, bevor das Wetter noch unschöner wird. Zum Arzt muss ich auch noch wieder, da graut es mir wieder vor.

Ob das irgendwann mal wieder besser wird?

Das man keine Angst mehr hat irgendwohin zu müssen?

Was habt ihr Schönes gemacht?

Schon Herbst-Deko?

Bei mir ist es ja schlimm. Immer wenn die Kleine Geburtstag hatte, ist bald Weihnachten. Die Zeit vergeht so schnell. Wo ist denn das Jahr schon wieder hin?

Also schreibt mir!

Habt ihr auch öfter so Anwandlungen oder wie bekommt ihr euren Kopf frei?

 

 
 

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