Coronakrise
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Coronakrise und massig Homeschooling

Woche fünf beginnt, ohne dass ich selbst Toilettenpapier gekauft habe. Es ist einfach nicht möglich. Hier bei uns ist immer noch alles wie leergefegt. Wie ist das bei euch? Coronakrise hin oder her, aber so langsam müssten sich doch alle mit Klopapier einwickeln können. Ich verstehe das nicht, da bin ich wirklich froh, dass es Menschen da draußen gibt, die an uns gedacht haben. Sonst würden wir jetzt ganz schön blöd dastehen. Hat denn einer von euch, schon echt Probleme gekriegt, weil ihm das Toilettenpapier ausgegangen ist? Ich weiß ist vielleicht eine doofe Frage, aber mich interessiert es eben.

Mich interessiert auch,

wie die Menschen sich verhalten. Heute habe ich grade erst wieder gelesen, dass am Wochenende zig Menschen draußen waren und die Polizei gut zu tun hatte, das alles unter Kontrolle zu bekommen. Da frage ich mich, was noch passieren muss, dass die Menschen ein Einsehen haben. 

Gestern war ich einkaufen

und oh Wunder ich habe nach fünf Wochen endlich mal wieder Toilettenpapier zu kaufen bekommen. Die Verkäuferinnen, regen sich mittlerweile auch schon über die Menschen auf und wie sie sich verhalten. Ich sag euch, die haben es nicht leicht. Gestern habe ich wieder mitbekommen, dass die Leute nach ner zweiten Kasse schreien, obwohl die Mitarbeiter alle im Stress sind, damit sie mit dem Ware auffüllen hinterherkommen. Man kann es den Menschen wirklich nie recht machen. Ob sie sich je ändern? Ich glaube nicht. Man sollte es ja meinen, gerade jetzt in der Coronakrise, aber die Hoffnung kann man wohl aufgeben.

Bei sowas habe ich immer tausend Fragezeichen

auf dem Kopf. Die Coronakrise ist nun mal da und auch wenn es Menschen da draußen gibt, die der Meinung sind, es ist alles nur Panikmache und gar nicht so schlimm (ja habe ich heute erst gelesen), sollten wir doch anfangen, es ernst zu nehmen. Ich denke nämlich nicht, dass es das schon war, mit der Coronakrise. Da kommt noch mehr, auch weil es viel zu viele Menschen da draußen gibt, die sich nicht an die Regeln halten. Klar ist zu Hause bleiben, nicht immer einfach, aber was sollen wir sonst tun? So weiter machen wie bisher und uns alle infizieren und hoffen, dass doch nur alles Panikmache war und wir nicht sterben?

Also ich für meinen Teil,

mache nicht so weiter, wie bisher. Gut das mache ich ja schon länger nicht. Mir fällt also soziale Distanz absolut nicht schwer. Zumal durch die Coronakrise, die Kinder zu Hause sind und man sich nach und nach zu einem Lehrer entwickelt. Das ist Wahnsinn, was die Kinder aufhaben. Viele Eltern in unserer Elterngruppe sind schon überfordert. Ich habe zwei davon. Eine in der 6.Klasse und einen in der 10.Klasse. Da kommen die Prüfungsvorbereitungen auch noch dazu und mein Sohn ist leider kein Mathegenie. Vorprüfung in Mathe 5, würde heißen: durchgefallen. Was tut man also als gute Mutter, man versucht zu helfen wo man kann.

Ja viele denken jetzt,

ist Coronakrise, wir sind alle zu Hause und haben doch eh massig Zeit. Das mag sein, aber zwei Kinder quasi unterrichten und dazu muss man sich selbst erst wieder rein finden. Die Schule ist bei mir circa 26 Jahre her und viele Sachen macht und braucht man ja nie wieder. Also fängt man wieder an, selbst alles zu lernen und zu verstehen, sodass man es seinen Kindern beibringen kannst.

Coronakrise finde ich nach wie vor toll.

Ich fühle mich gut und endlich normal. Aber bei den vielen Aufgaben hat man eigentlich den ganzen Tag damit zu tun. Zumal es viele neue Sachen sind, die die Kinder noch gar nicht hatten. Dann versucht man zu erklären und am Ende machen es die Lehrer doch wieder anders. Hinzu kommt der Druck, dass meine Jüngere alles bis Freitag abgeben muss. Gestern haben wir viel geschafft, aber irgendwann braucht der Kopf mal eine Pause. 6. Klasse ist noch einfach, aber 10. Klasse und dann Mathe, oh Hilfe. Wie ist das bei euch? Habt ihr auch so viel Schule in der Coronakrise? Bitte sagt mir, dass ich damit nicht alleine bin!

Das Schlimme ist ja,

dass man ja eigentlich nicht nur die Schulaufgaben hat. Viele von uns müssen ja auch noch arbeiten, haben andere Dinge zu tun und dann nimmt das so viel Zeit in Anspruch. Viele Sachen machen sie ja auch alleine, aber es kommen dann doch Fragen und man will ja helfen. Also bleibt alles andere liegen. Zumindest diese Woche.

Letzte Woche hatte ich noch gut zu tun.

Ich habe mich in der Coronakrise, um mein Büro gekümmert. Der Arbeitsplatz ist fertig, der PC läuft, alles ist eingerichtet und ein Chillecke oder ein Notfallschlafplatz habe ich mir auch eingerichtet. 

Hier mal ein Foto, auf die Schnelle:

Jetzt muss nur noch das ganze

Autozeugs aus „meinem“ Zimmer verschwinden und dann habe ich mein eigenes Reich. Ich bin stolz darauf, dass ich das geschafft habe und einen Rückzugsort und ruhigen Arbeitsplatz für mich geschaffen habe. Coronakrise hat eben doch auch was Gutes 😉.

Nebenbei zwischen bauen und lernen,

schreibe ich dann auf die Schnelle noch einen Blogbeitrag, da ich euch auch nicht enttäuschen will. Ja ich gebe zu, bei den ganzen Schulaufgaben, ist das ein wenig stressig und es raubt mir ein wenig meine Zeit. Aber auch das bekomme ich hin. Ab nächste Woche sind ja regulär Ferien und da ist der größte Teil der Aufgaben geschafft. Ich muss nur meinen Sohn Mathe fit kriegen, das ist noch eine große Herausforderung. Ich will nicht schlecht über ihn reden, auch wenn das jetzt so rüberkommt. NEIN, NEIN ich liebe ihn, aber Mathe ist so schwer für ihn. Man lernt und lernt und hier kann er es dann und sobald er in der Schule ist, ist alles wieder vergessen. Wie geht das? Da denkt man sich manchmal, die ganze Lernerei war für umsonst. Wir schaffen das, genau wie die Coronakrise.

Ich will ihn durch die Prüfung bringen,

denn er will die Schule nicht mehr sehen. Er will fertig werden, also müssen wir nur Mathe überstehen, dann ist es geschafft. Wer also in Mathe gut ist, ich bin für jede Hilfe dankbar. Erst recht was Gleichungen angeht- Das habe ich damals in der Schule schon nicht geschnallt und jetzt tu ich es auch nicht. Also bitte, helft mir da draußen.

Ich mach drei Kreuze,

wenn das geschafft ist. Wir wissen ja noch nicht mal, ob die Prüfungen zu den neu angesetzten Terminen stattfinden. Also haben wir vielleicht noch ein bisschen mehr Zeit, um ihm Mathe beizubringen. Die Ausbildungsstelle hat er, aber wenn er die Prüfungen verhaut, wars das. Oh Gott, so typisch Mama. Ich mach mir mal wieder mehr Gedanken zu diesem Thema, als mein Sohn. Der nimmt das zu leicht. Vielleicht mache ich mir deshalb zu viele Sorgen.

Ansonsten geht’s mir,

den Umständen entsprechend gut. Es scheint wieder auf Vollmond zuzugehen. Ich merke das daran, dass ich mir wieder die Nächte um die Ohren schlage. Ich gehe zwar immer zur gleichen Zeit ins Bett, aber wenn ich dann dort liege, wälze ich mich nur hin und her. Heute war es sieben Uhr, als ich das letzte Mal auf die Uhr geguckt habe. Das nervt mich immer ein wenig, weil ich mich frage, weshalb ich überhaupt ins Bett gehe. Aber auch die Tage werde ich überstehen. Alles wird gut. Jetzt überstehen wir erstmal das viele Homeschooling und dann schauen wir was noch auf uns zukommt. Ich denke ja, dass sie nach den Osterferien noch nicht wieder losgehen. Lassen wir uns also überraschen.

 

Ich hoffe, ihr meldet euch und schreibt mir, wie es bei euch so läuft. Es interessiert mich und für Mathe Nachhilfe wäre ich sehr dankbar 😉. Wir schaffen das. Bis dahin, bleibt gesund, bleibt stark und bleibt zu Hause. 😘❤

 

Noch was in eigener Sache.

Braucht ihr Hilfe, Unterstützung, fühlt ihr euch allein mit euren Problemen oder wollt euch einfach mal ausquatschen. Dann kommt zu uns. @ich_lebe_jetzt_2020, @katrinfen und ich haben bei Instagram eine Gruppe auf die Beine gestellt, in der wir anderen helfen, unterstützen und für euch da sein wollen. Schaut einfach mal rein sei_einfach_du_2020 . Bei Interesse meldet euch! Ihr seid nicht allein!

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